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Haus Ennstal, Österreich

Eingebettet zwischen Ennstaler Alpen und Rottenmanner Tauern mit Gipfeln bis zu 2450 Metern liegt dieses Baugrundstück. Die Berggipfel mit ihren schneebedeckten Gipfeln prägen die Landschaft das ganze Jahr über. Das schroffe Schauspiel zwischen Schnee und Fels, das Spiel mit Licht und Schatten wurde in seiner Gestalt auf die Fassade des Hauses übertragen. Eternitschindeln in Weiß und dunkelgrau spiegeln dieses Erscheinungsbild wider. Der Gebäudegrundriss bildet einen dreiarmigen Stern. Jeder Gebäudeflügel hat eine unterschiedliche Nutzung. Ein Teil beherbergt die Garage mit Lager, Werkstatt und Technik, ein Flügel umfasst Küche/Essen/Wohnen und der dritte Teil beherbergt die Schlafräume und das Bad. Der Eingang befindet sich an der Schnittstelle der drei Arme. Als Dachform wurde das traditionelle Satteldach gewählt. Der Giebel neigt sich leicht nach allen Richtungen, so als würde er sich selbst zu schwer. Die Fassade öffnet sich und löst sich in große Glasflächen auf, sodass das Leben im Haus sich mit der Natur und dem Garten verbindet.
Die Terrassen sind als Holzdecks entlang der Glasfassaden ausgebildet. "Die Terrasse Gardasee wurden aus gestalterischer Sicht gewählt; einerseits das Material als Übergang zur Natur, andererseits die Gestalt als Holzdeck, schwebend über dem feuchten Gelände.", so Wicher.


Die Terrasse Gardasee wurde gewählt ob seiner besonders ebenmäßigen, spanfreien Oberfläche und seiner damit verbundene gleichmäßige Alterung. Ein wichtiger Faktor war die vom Hersteller garantierte lange Haltbarkeit.

Marion Wicher, yes-architecture, Graz

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