Fassade Piz Nair

(c) Pashkovskaya Photography

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Museum Hans Peter Porsche, Deutschland

Visionäre sind, wenn man so will, beides: Träumer und Macher. Wie die Herrn aus der Porsche-Dynastie. Sie eignen über eine besondere Gabe zum Träumen hinaus auch die Energie und den Willen, um das Geträumte real werden zu lassen. Als Traumwerke, sozusagen. Just unter diesem Namen hat Hans-Peter Porsche einmal mehr eine Vision Gestalt annehmen lassen: Als Museum in Anger im Berchtesgadener Land nahe Salzburg, in dem der – mittlerweile selbst im Großvateralter angekommene – Enkel des legendären Ferry Porsche seine Sammlung mit der Öffentlichkeit teilt.

Respektive seine Sammlungen, denn im Traumwerk gibt es mehrerlei zu bestaunen: Zum einen und quasi selbstverständlich eine ganze Reihe erlesener Sportwagen aus dem Hause Porsche – "in echt" wie auch als umfangreiche Präsentation im Modellformat. Womit wir bereits das Apropos für die anderen Attraktionen von Porsches Traumwerk-Welt hätten: Modelleisenbahnen und Europas größte öffentlich zugängliche private Sammlung von Blechspielzeug. Mit sage und schreibe rund 2.100 Exponaten aus den Jahren 1860 bis 1930. Viele davon Raritäten, alle voll funktionsfähig.
Das Gebäude rund um das Ganze ist, wie Porsche selbst meint, der "moderne Rahmen für große Emotionen" und eine "neue Interpretation einer langen Familientradition". Dabei hat der Bauherr auch zu einem Stilmittel aus Sankt Marein gegriffen: Der Fassade Piz Nair.

Fotografie: Katarina Pashkovskaya
Projektadresse: Traumwerk - Museum Hans Peter Porsche